In der Arbeitswelt haben Montage oft einen schlechten Ruf. Dr. Titia Hensel und ihr Team von der Coaching-Agentur Sunny Monday haben es sich zur Aufgabe gemacht, über Positive Leadership die Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu fördern – und dem Montag mehr Sonne zu geben. Vor Kurzem hatte ich das Vergnügen, gemeinsam mit ihnen daran zu arbeiten, diese Mission visuell umzusetzen und eine starke Identität für die Webseite zu schaffen.
Jenseits des Auftrags: Strategie hinter der Kamera
Meine Aufgabe bestand darin, eine Bildsprache zu entwickeln, die eine Unternehmenskultur von Arbeitszufriedenheit und kollektiver Synergie widerspiegelt. Um die strategischen Ziele präzise abzustimmen, beginnt jeder meiner Aufträge mit einer fundierten Beratung. So stelle ich sicher, dass wir ein klares, umsetzbares Konzept erarbeitet haben, bevor wir zum Set kommen. In dieser Kombination aus konsequenter Planung und bewusster Ausführung sehe ich den größten Wert, den ich als Fotograf beisteuern kann: Indem wir gemeinsam sicherstellen, dass die finalen Bilder den Kern des Unternehmens widerspiegeln, bereichern wir die visuelle Strategie mit der Kamera
Tragende Rolle (und der nötige Freiraum)
Durch einen persönlichen Kontakt konnten wir in einer großzügigen und sehr passenden Location fotografieren. Räume, mit einer Atmosphäre, die im Studio nur schwer zu reproduzieren wäre, öffnen sich höufig nur durch ein starkes Netzwerk.
Doch die „tragende Rolle“ ist hier wörtlich zu nehmen: Eine großartige Location bedeutet oft vor allem Arbeit. Erst das Umstellen (sehr vieler) Möbel gab uns den nötigen Freiraum und die Flexibiltät bei der Bildkomposition. Natürlich hatten wir das ursprüngliche Layout akribisch dokumentiert, so dass wir die Räumlichkeiten exakt so hinterließen, wie wir sie vorgefunden hatten.
Die Energie am Set
Das Team von Sunny Monday zeichnet sich durch eine positive Energie und viel Humor aus – Qualitäten, die auch für ihre Mission essenziell sind. Im Kontext eines Fotoprojektes zeigte dies einmal mehr, dass die Steuerung der „Energie“ am Set ein entscheidender Teil des Prozesses ist. Nur wenn man genau kontrolliert, wer bei den Aufnahmen im Raum ist, bleibt die Atmosphäre entspannt und professionell. Dies ist wesentliche Voraussetzung dafür, dass die natürliche Souveränität der fotografierten Personen sich ohne den Druck eines unnötigen Publikums entfalten kann. Und so machte ich am Ende erneut die Erfahrung: Das richtige Umfeld ist genauso entscheidend wie das richtige Licht.