Über Jan Söhlke – Industrie- und Wissenschaftsfotograf
Ich bin spezialisiert auf die Fotografie von Forschung, Industrie und Unternehmen – und darauf, Bilder zu schaffen, die der Komplexität der Arbeit dort gerecht werden. In NRW zuhause und mit einem Hintergrund als Kommunikationsleiter sowohl in der Wissenschaft als auch in der Privatwirtschaft, bin ich mit Laborprotokollen und Fachsprache vertraut, verstehe Produktions- und Forschungskontexte und weiß, was das Bildmaterial leisten muss.
Philosophie und Ansatz
Meine erste Kamera war eine Instamatic 100. Ihre quadratischen Bilder hinterließen bei mir ein Gefühl, das mich nie ganz verlassen hat: Faszination und Neugierde dafür, wie die Welt in Ruhe aussieht.
Dieses Gefühl bestimmt auch heute noch meinen fotografischen Ansatz für Hightech-Industrie und Spitzenforschung: den visuellen Herzschlag eines Motivs zu erkennen, konkurrierende Elemente zurücktreten zu lassen und das, was verbleibt, auf den Bildmittelpunkt hin auszurichten. Menschen, Prozesse und selbst hochtechnische Motive, die im Alltag leicht in ihrer Umgebung untergehen, können ihre Schönheit offenbaren, wenn ihr Kontext sorgfältig gestaltet wird. Das gilt im Reinraum ebenso wie im Porträtstudio.
Mein Hintergrund
Als Institutsfotograf und Leiter der Kommunikation am Zentrum für Sensorsysteme (ZESS) der Universität Siegen bin ich mit Reinraum- und Lasersicherheitsprotokollen und der Empfindlichkeit von Versuchsaufbauten ebenso vertraut wie damit, den Produktionsaufwand so gering wie möglich zu halten.
Durch meine langjährige Arbeit in Forschungs- und Technologiekontexten – als Fotograf, als wissenschaftlicher Koordinator einer DFG-geförderten Forschungseinheit und als Wissenschaftskommunikator – weiß ich, dass die Vermittlung komplexer technischer Inhalte nur dann funktioniert, wenn sie nicht verfälscht. Eine Lektion, die ich zuerst beim Aufbau und der Leitung der Kommunikationsabteilung eines Wiener IT-Start-ups gelernt habe, das mittlerweile ein weltweit erfolgreiches Technologieunternehmen ist.
Durch meine Promotion im ProLit Programm der LMU Munich kenne ich die Ausdauer, die langfristig angelegte Arbeit erfordert. Ich erkenne sensible Umgebungen und bilde sie mit der Präzision und Sorgfalt ab, die komplexe Projekte und die Menschen dahinter verdienen. Eine Übersicht meiner akademischen Beiträge ist auf Google Scholar verfügbar, meine Dissertation als Download bei DSpace und in der gedruckten Ausgabe bei Universi.
Zuhause in Telgte bei Münster bin ich durch meine Arbeit mit Institutionen in ganz Nordrhein-Westfalen sowie mit nationalen und internationalen Forschungskontexten vernetzt. Wenn ich nicht fotografiere, verbringe ich meine Zeit mit meiner Familie, in den Bergen oder beim Kampfsport.
Kontakt
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